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Warnstreiks fortgesetzt

Rund 16 000 Beschäftigte in der Metall- und Elektroindustrie haben am Freitag, den 30. Januar in ganz Nordrhein-Westfalen die Warnstreikaktionen fortgesetzt. Die Schwerpunkte der Arbeitsniederlegungen in NRW waren u.a. in Arnsberg. Bei der Firma F. W. Brökelmann Aluminiumwerk GmbH & Co. sprach IG Metall-Bevollmächtigte Wolfgang Werth zu den Warnstreikenden: „Die Zurückhaltung der Arbeitgeber ist angesichts der positiven Erwartungen der Unternehmen für das Jahr 2015 völlig unverständlich.

Eine kürzlich erschienene Umfrage unter Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie hat ergeben, dass 70 Prozent aller Betriebe gerade wegen des günstigen Ölpreises und des niedrigen Eurokurses mit einem deutlichen Aufschwung rechnen. Die Arbeitsniederlegungen der Beschäftigten sind die einzig richtige Reaktion auf die Kampfansage der Arbeitgeber.“

Auch bei den Themen Alters- und Bildungsteilzeit verdeutlichte Wolfgang Werth: „In der nächsten Verhandlungsrunde am 6. Februar 2015 erwarten wir ein deutlich verbessertes Angebot der Arbeitsgeber. Die Warnstreiks heute sind der Beleg dafür, dass die Beschäftigten voll und ganz hinter der Forderung der IG Metall nach einer Erhöhung der Entgelte um 5,5 Prozent und verbindlichen Regelungen zur Alters- und Bildungsteilzeit stehen.“

Bei der Firma A + E Keller GmbH & Co. KG versammelten sich die Beschäftigten vor dem Werkstor zu einer Kundgebung. Redner dabei war Ingo Leopold von der IG Metall Arnsberg.