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"RESPEKT" wird groß geschrieben

Warstein. "Respekt! Kein Platz für Rassismus" - das ist das Motto einer bundesweiten Schilderaktion, die sich gegen Rassismus, Diskriminierung und Intoleranz einsetzt. Mit der Schilderaktion soll die Botschaft "Respekt!" an möglichst vielen Orten sichtbar werden. Die IG Metall hat die Aktion in Betriebe und Verwaltungen getragen und stellt auch entsprechende Schilder zur Verfügung.

"Die Stadt Warstein beteiligt sich gern an dieser Aktion. Es ist wichtig, gerade in diesen Zeiten deutlich Flagge zu zeigen und sich gegen jedwede Diskriminierung einzusetzen", sagt der Warsteiner Bürgermeister Dr. Thomas Schöne. "Wenn wir das Schild gerade heute, am 27. Januar, neben der Rathaustür anbringen, denken wir auch an die Opfer des Holocausts. Der gerade verstorbene ehemalige Bundespräsident, Roman Herzog, hat den Holocaust-Gedenktag (27. Januar) eingeführt, um mit diesem Tag die Erinnerung an das dunkelste Kapitel der deutschen Geschichte wachzuhalten."

Auf Seiten der Stadt Warstein nehmen auch zwei ehrenamtliche Flüchtlingsbetreuer, Bärbel Enste aus Warstein und Gerrit Greiß aus Niederbergheim, an dem Termin teil. Die Fraktionsvorsitzenden bekunden als Vertreter des Rates der Stadt Warstein mit ihrer Anwesenheit, dass Poiltik und Verwaltung geschlossen hinter dieser Aktion stehen.

“Die heutige Aktion am Eingang des Warsteiner Rathauses passt zu den Werten der IG Metall, die für eine Kultur der Solidarität steht. Rassismus bewirkt das Gegenteil von Solidarität und treibt die Menschen auseinander“, betont Wolfgang Werth, 1. Bevollmächtigter der IG Metall Arnsberg beim Anbringen des Respekt-Schildes am Warsteiner Rathaus. Deshalb würde es ihn freuen, wenn zukünftig die Respekt-Schilder an vielen Werkstoren in Warstein zu finden wären.

„Respekt ist die Grundvoraussetzung für eine Kultur des Miteinanders und steht somit für ein gutes Betriebsklima in den Betrieben und Verwaltungen, stimmten auch die beiden Betriebsratsvorsitzenden Peter Lohren und Ditmar Kruse, die dem Ortsvorstand der IG Metall angehören, zu.

 „Respekt! Kein Platz für Rassismus“ ist eine 2006 gegründete Initiative, die sich gegen Rassismus, Diskriminierung und Intoleranz richtet. Sie wirbt für ein respektvolles Verhalten gegenüber anderen, für Toleranz, Anerkennung und Wertschätzung. 2011 startete die IG Metall als offizieller Partner die Respekt-Offensive für Betriebe und Verwaltungen.

 Von Seiten der IG Metall nehmen teil:

Ditmar Kruse, BR-Vorsitzender Fa. Jungeblodt,

Peter Lohren, BR-Vorsitzender Fa. Siepmann,

Michael Schöpe, BR-Vorsitzender Fa. AEG PSS,

Mirodrag Sitniikov, stellv. BR-Vorsitzender AEG PSS,

Wolfgang Werth, 1. Bevollmächtigter IG Metall Arnsberg