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IGM ehrte Jubilare

Ein „ganz herzliches Dankeschön“ der Gewerkschaften und Gewerkschafter aus NRW überbrachte die stellvertretende DGB Landesvorsitzende Dr. Sabine Graf den Jubilaren der heimischen IG Metall: „Ihr habt lange Jahre nicht nur Euch selbst gesehen, für Euch war Solidarität kein Fremdwort!“, schrieb sie den Mitgliedern mit 25, 50, 60 und sogar 70jähriger Mitgliedschaft in ihr Stammbuch.

Dass die heimische Metall-Gewerkschaft keinesfalls an Attraktivität verloren hat, konnte der 1. Bevollmächtigte Wolfgang Werth berichten: Allein 2015 gab es – bisher – 500 Neuaufnahmen, es fehlen nur noch 19 Neumitglieder für einen neuen historischen Höchststand im Mitgliederbestand der Verwaltungsstelle Arnsberg. Alle Jubilare waren schon traditionell in die Hüstener Schützenhalle geladen: Insgesamt 430 Jubilare, die gemeinsam 15.860 Jahre Mitgliedschaft in der IG Metall verkörpern. Ihnen für ihr Jubiläum zu danken ist für die Gewerkschaft „keine Pflichtübung, sondern eine Herzensangelegenheit“, so Wolfgang Werth. 

In ihrer Festrede berichtete Dr. Sabine Graf über viele Ereignisse der Vergangenheit, die in den Eintrittsjahren der Metallerinnen und Metaller auf der Tagesordnung standen: Der Wiederaufbau der Interessenvertretung der Beschäftigten nach dem Ende der Nazizeit in Deutschland, die Gestaltung der Arbeitsbedingungen in den Betrieben, der Ausbau der Sozialleistungen und die Erhöhungen der Löhne. Seit einigen Jahren allerdings auch der Schutz des Erreichten, der Kampf um den Erhalt von rechten und Arbeitsplätzen.

Ehrengäste bei der Jubilarehrung waren auch Dirk Wiese (SPD-MdB), Klaus Kaiser (CDU-MdL), Vertreter des Hochsauerlandkreises und der Stadt Arnsberg. In ihrem Namen erinnerte Dirk Wiese mit einem Zitat Willy Brandts an die Aufgaben der Zukunft: „Nichts kommt von selbst, wenig ist von Dauer“.