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IG Metall ehrte 303 Jubilare für 12.000 Mitgliedsjahre

 

 

Eine „Herzensangelegenheit“ war es für Geschäftsführer Wolfgang Werth, den 303 Jubilaren der IG Metall für ihre zusammen fast 12.000 Mitgliedsjahre zu danken: Schon traditionell wurden die langjährigen Mitglieder in die Hüstener Schützenhalle geladen und Knut Giesler, NRW-Bezirksleiter der Metall-Gewerkschaft, würdigte in einer Festrede die Treue und das Engagement der Jubilare zu „ihrer IG Metall“.

Dabei gibt es verschiedenen Wege, die die Menschen in die Gewerkschaft führen: Tradition, Solidarität, der Wunsch an den Erfolgen teilzuhaben oder der Schutz der Gemeinschaft zählte Knut Giesler auf. Doch so unterschiedlich die Gründe für den Eintritt sind, in der IG Metall verfolgen alle gemeinsame Ziele: „Das wir als Menschen geachtet werden, dass es sich lohnt zu arbeiten, dass wir teilhaben an den wirtschaftlichen Erfolgen, dass unsere Arbeitsplätze sicher sind und wir ein gutes Leben führen.“

Um diesen Anspruch verwirklichen zu können bereitet die Gewerkschaft die Tarifrunde 2018 in der Metall- und Elektroindustrie vor: Gefordert wird neben eine Lohnerhöhung auch Änderungen bei den Arbeitszeiten. Für rund 3,5 Millionen Beschäftigte soll es in Zukunft die Möglichkeit geben, ihre Arbeitszeit individuell für bis zu zwei Jahre auf bis zu 28 Wochenstunden absenken zu können. „Das soll auch für Beschäftigte gelten, die sich um ihre Kindern kümmern möchten oder Angehörige zu pflegen haben“, so Knut Giesler: „Das hilft den Menschen und es hilft der Branche beim Kampf um die Fachkräfte der Zukunft!“.

Bei den Tarifauseinandersetzungen in der 126jährigen Geschichte der IG Metall haben die Gewerkschaft und ihre Mitglieder eine Erfahrung gemacht: „Die Arbeitgeber haben nichts freiwillig gegeben!“, so Knut Giesler. Er befürchtet deshalb schwierige Tarifverhandlungen. Aber „das Gute ist, wir können uns dabei auf Euch verlassen!“, lobte er das jahrelange Engagement der Jubilare.