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IG Metall Arnsberg spendet 3.200 Euro an die Oeventroper Flücht-lingshilfe

Größte Beschäftigtenbefragung Deutschlands unterstützt guten Zweck

 

 

Die IG Metall Arnsberg hat im Rahmen der bundesweiten Beschäftigtenbefragung, die auch Anfang des Jahres in den Betrieben der Geschäftsstelle Arnsberg durchgeführt wurde, 3.200 Euro an die Oeventroper Flüchtlingshilfe gespendet.

 

Die IG Metall Arnsberg hat sich für die Oeventroper Flüchtlingshilfe entschieden, da hier acht zurzeit elternlosen Kindern in größter Not geholfen werden soll.

Vor 2 Jahren kam Frau Zeinep Hassan mit ihrer Tochter Dooa Al Kayed mit den ersten Flüchtlingsströmen nach Deutschland. Sie waren ihrer Familie nach Deutschland vorausgeeilt, um nach Erlangung des Bleiberechts , die Familienzusammenführung mit ihrem Mann und ihren weiteren acht Kindern zu erreichen. Sie wohnt mit ihrer Tochter in Oeventrop.

 

Im Herbst 2016 ist ihr Mann nach einem Bombenangriff gestorben; nun sitzen die Kinder allein in Syrien und sind zwischenzeitlich vorübergehend in den Libanon geflohen. Obwohl die Regeln für eine Familienzusammenführung durch die Bundesregierung drastisch erschert worden sind, sieht die Stadt Arnsberg hier dringenden Handlungsbedarf und hat der Oeventroper Flüchtlingshilfe zugesichert, dass die 8 Kinder nach Arnsberg kommen dürfen. Die Oeventroper Flüchtlingshilfe hofft, dass die entsprechenden Visa kurzfristig durch die deutsche Botschaft im Libanon erteilt werden. Die Flugkosten kann die Familie nicht aufbringen, weil die Kinder keine Arbeit haben und die Ersparnisse fast aufgebraucht sind. Das Haus der Familie in einem Viertel von Damaskus wurde bei einem Bombenangriff zerstört. Seitdem ist die Familie aufgrund der Bürgerkriegssituation immer wieder gezwungen, in „sichere“ Gebiete zu fliehen.

 

Mit der Beschäftigtenbefragung war die Zusage verbunden für jeden ausgefüllten Fragebogen einen Euro für ein soziales Projekt in unserer Region zu spenden. Insgesamt stand somit der Betrag von 3.039 Euro zur Verfügung, dieser Betrag wurde auf die notwendigen 3.200 Euro aufgestockt, um der Familie helfen zu können.

 

„Unsere Befragung war ein voller Erfolg. Wir bedanken uns bei allen, die sich beteiligt und dieses große Projekt möglich gemacht haben“, sagte der Bevollmächtigte Wolfgang Werth. „Die große Beteiligung zeigt: Die Menschen vertrauen der IG Metall. Nach ihrem Votum richten wir unsere Arbeit aus: betrieblich, tariflich und gesellschaftspolitisch.“